Beweglichkeit

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Beweglichkeit ist die Fähigkeit, Bewegungen mit großer bzw. optimaler 

Schwingungsweite der Gelenke auszuführen. 

 

Im Alltag ist sie bei jeder Bewegung gefordert, ob Gehen, Treppensteigen oder Wasserkisten aufheben, überall wird Beweglichkeit von uns abverlangt, und wenn die Beweglichkeit in bestimmten Bereichen eingeschränkt ist, versuchen Andere dies kompensieren.

Ist besipielsweise unsere Beweglichkeit in der Hüfte eingeschränkt übernimmt unsere Lendenwirbelsäule ihre Aufgabe teilweise. Leider ist die Lendenwirbelsäule aber nicht für große Bewegungen gemacht und reagiert auf dies ungewohnte Belastung oft mit Schmerz.

Warum sollte man seine Beweglichkeit trainieren?

 

Beweglichkeit ist essentiell für jede Art von Bewegung, d.h. für jede Sportart und für jede Situation im Alltag wird ein gewisses Maß an Beweglichkeit gefordert. Also sollten wir uns mindestens diese Beweglichkeit durch gezieltes Training erhalten.

Nun kommt es allerdings immer wieder vor, dass man in Ausnahmesituation ein erhöhtes Maß an Beweglichkeit benötigt, um nicht eine schwerwiegende Verletzung zu erleiden. So kommt es gerne im  Fußball vor, dass man durch eine Grätsche in eine annähernde Spagatposition gebracht wird, ebenso wenn man im Winter auf einem vereisten Gehweg ausrutscht. Wenn man diese Position nicht gewohnt ist, zerrt oder reißt man sich die Adduktoren oder ischiolkrurale Muskulatur. Wenn man allerdings sein Nervensystem durch Beweglichkeitstraining an diese Position gewöhnt hat, dann kann man sich ohne Bedenken in sie fallen lassen und die Adduktoren bleiben dabei ganz.

Somit kann ein regelmäßiges Beweglichkeitstraining auch im gewissen Maß als Präventionstraining angesehen werden.

Wie gewinnt man neue Beweglichkeit ?

Schritt 4 - Integrate

 

Wie aus Schritt 3 schon hervorgeht, sollte der vierte und letzte Schritt daraus bestehen, die nun wiederhergestellt oder gesteigerte Beweglichkeit in komplexere Bewegungsmuster zu integrieren, sodass sie uns langfristig zur Verfügung steht, da sich unsere Zentrales Nervensystem merkt, dass dieses Bewegunsausmaß sicher ist und auch von uns benötigt wird.

Schritt 2 - Release

 

Hat man das alles abgehakt, so sollte man fortfahren mit gezielten Mobilisierungen von den verhärteten oder verspannte Muskeln, Gelenken etc. mittels Blackroll, Triggerpunkt-Behandlung oder ähnlichem. Alternativ funktioniert auch ein anderer neuronaler Input, wie Reibung, Taping, Flossing oder diversen anderen Methoden.

 

Schritt 3 - Isolate

 

Ist das Gewebe wieder geschmeidig gemacht worden, sollte man versuchen es wieder isoliert anzusteuern. Somit stellt man seine natürliche Beweglichkeit wiederher, sodass sie  auch in komplexeren Übungen uns zur Verfügung steht. 

Schritt 1 - Assess

 

Beim Beweglichkeitstraining sollte man zwischen verschiedenen Stufen unterscheiden, so sollte vor dem Start mit dem Beweglichkeitstraining erstmal ein grundlegendes Assessment stehen, bei dem man eventuelle Beweglichkeitsdefizite 

identifiziert und die Punkte an denen gearbeitet werden sollte, festlegt.

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