Koordination

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Koordination ist das harmonische Zusammenwirken von Sinnesorganen, peripherem und zentralem Nervensystem (ZNS) sowie der Skelettmuskulatur.

 





Im Alltag wird Koordination bei jeder erdenklichen willkürlichen Bewegung im Alltag benötigt, wie zum Beispiel dem Gehen, dem öffnen einer Tür oder dem Fangen eines Gegenstandes.

Warum sollten wir unsere Koordination trainieren?

 

Koordinatives Training ist sehr förderlich für unser Gehirn; Vor allem das Lernen neuer Bewegunsmuster ist für unser Gehirn effektiver als so manches konventionelles Gehirnjogging. Nebenbei sorgt koordinatives Training unter anderem auch dafür, dass wir unsere Skellet-Muskel-System gezielter ansteuern können und es uns leichter fällt neue oder abgeänderte Bewegungsmuster zu 

erlernen.

Wie sieht koordinatives Training aus?

 

 Beim Koordinativen Training  legt man den Fokus darauf entweder neue Bewegungsmuster zu erlernen, oder das Zusammenspiel zwischen einem Sinnesorgan und einen Körperteil zu verbessern (bspw. Auge-Hand-Koordination).

Hierbei unterscheidet man grundlegend zwischen den verschiedenen Phasen des Erlernens neuer Bewegungen und Bewegungsmuster:

1. Phase

 

 

In der ersten Phase beherrscht man die neue Bewegung noch nicht und sie kann nur stümperhaft oder ansatzweise ausgeführt werden. Es mangelt noch an wesentlichen Elementen des Bewegungsmusters.

2. Phase

 

In der zweiten Phase des Erlernens kann man die neue Bewegung schon ausführen, es fehlt aber noch am Feinschliff. Während die Grundlagen schon halbwegs Sitzen, ist das ganze noch ein bisschen wackelig und etwas unsicher.

3. Phase

 

In der dritten und letzten Phase beherrscht man die Bewegung schon  perfekt. In ihr geht es nur noch darum das bestehende Bewegungsmuster auszuweiten, so kann beim  Jonglieren mit 2 oder 3 Bällen, versuchen  einen vierten in das bestehende Muster zu integrieren oder die Übung mit 3 Bällen zu verflüssigen.

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