Sport und Psyche

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Mens sana in corpore sano

(zu deutsch: Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper)

-lateinische Redewendung-

Bild: Luca Silberg - Moonrock Media

Sport und die Psyche


Die Psyche und unsere geistige Einstellung haben einen massiven Einfluss auf unsere körperliche Leistungsfähigkeit; doch wie beinflusst der Sport unsere Psyche?


Körper und Geist stehen in einer interessanten Beziehung zu einanden. Oft denkt man, beide sind von einandern getrennt, doch hier möchte ich bewusst einmal aufzeigen, warum Sport einen gesunden Geist fördert und warum ein gesunder Geist den Sport fördert.

Wie sich Sport auf den Geist auswirkt

Gerade in diesen Zeiten, wo die Fallzahl der psychischen Erkrankungen scheinbar durch die Decke gehen, ist es wichtig sich bewusst zu machen, was man tun kann, um mental stabil zu bleiben. Regelmäßige körperliche Aktivität steht in Zusammenhang mit verbesserten Gemütszuständen und einer höheren mentalen Belastbarkeit. Dies alleine sollte schon jeden dazu motvieren sich mehr zu bewegen und regelmäßig Sport zu treiben.

Denn neben diesen direkten postitiven Aspekten auf die psychische Gesundheit, bringt Sport noch ein paar passive Apsekte mit.

So mindert regelmäßige physische Aktivität die Ermüdung, verringt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sorgt für ein größeres Wohlbefinden. Die Abstinenz von Krankheit sorgt somit auch indirekt für eine bessere mentale Gesundheit und eine höhere mentale Leistungsfähigkeit, weil wir uns nicht durch so etwas wie Krankheit oder Schmerz ausbremsen lassen. (siehe Artikel zum bio-psycho-sozialem Schmerz-Modell.)



Wie sich der Geist auf den Sport auswirkt

Umgekehrt wirkt sich gesunder Geist positiv auf unsere Leistungsfähigkeit aus. Denn ein psychisch stabiler Zustand ermöglicht es uns unsere Reserven optimal zu mobilisieren und erlaubt es uns den Fokus auf den Sport zu lenken. Oft genannt wird in diesem Zusammenhang das Beispiel des Trainingsweltmeisters, der im Training zwar gute Leistung erzielt, sie aber nicht im Wettkampf abrufen kann. Hieran sieht man, dass die Psyche - wenn sie nicht optimal funktioniert - uns drastisch ausbremsen kann. Interessant ist in diesen Zusammenhang auch das Feld der psychosomatischen Leiden. Psychosomatik beschreibt ein Feld der Medizin, welches sich mit psychisch induzierten Leiden beschäftigt, sprich wenn es mir geistig schlecht geht, dann leidet mein Körper auch darunter. Es ist also deutlich, dass die Psyche einen massiven Einfluss - positiv sowie negativ - auf unseren Körper haben kann.



Was können wir tun, damit wir physisch sowie psychisch auf dem höchsten Level performen können?

Wer Mental gut performen möchte, muss physisch fit sein. Das ist ein Faktum. Diese Fitness ist nicht gegeben, sondern Bewegung und Sport sollten im Leben  fest verankert, um langfristig psychisch Leistungsfähig und belastbar zu bleiben.

Durch eine mentale Resilienz (aka. mentale Widerstandsfähigkeit und Durchhaltevermögen) erziele ich auch gleichzeitig, dass ich meine sportliche Leistung wie gewohnt abrufen kann und auch ein hartes Trainingsregime durchhalten kann.

Um physisch gut zu performen ist ein resilientes Mindset unabdingbar. Nur durch strukturiertes regelmäßiges Training werde ich leistungsfähiger, also muss ich psychisch in der Lage sein das Trainings konsequent zu absolvieren. Außerdem ist  essentiell, dass man psychisch Gesund ist. Da sich die mentale Gesundheit auch auf die körperliche Leistungsfähigkeit auswirkt, kann man nicht erwarten physische Höchstleistungen zu erbringen, wenn man mit mentalen Krankheiten zu kämpfen hat.



Fazit:


Es sollte klar geworden sein, dass es eine sehr große Schnittmenge zwischen dem Sport und unserer Psyche gibt. Wenn man in dem einen große Leistungen erbringen will, dann darf man das Andere nicht vernachlässigen. Es ist wie in vielen Dingen: Ohne Gleichgewicht funktioniert es nicht.

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