Meditation

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Was ist Meditation?

 

Erstaunlicherweise treffen wir in fast allen menschlichen Kulturen auf Arten der Meditation, religiöser und nicht religiöser Art, alleine oder in der Gruppe. Egal welche Form man nimmt das Grundprinzip bleibt gleich: Meditation dient dem Zwecke sich zu konzentrieren, sei es auf das Hier und Jetzt, auf eine heidnische Gottheit, auf das Jenseits oder auf die eigene Fürbitte.


Meditation dient dem Sinn und Zweck unsere Aufmerksamkeit gezielt zu steuern - und genau das macht sie für uns so unfassbar wertvoll. In unsere heutigen Zeit ist unsere Aufmerksamkeit und unser Headspace so umkämpft wie noch nie; Werbung wird immer aggressiver und prügelt quasi auf unser Bewusstsein ein und alles und jeder verlangt, dass wir ihm unsere volle Aufmerksamkeit schenken.


Mit gezielter Meditation können wir lernen einen klaren Fokus zu behalten und unsere Aufmerksamkeit besser zu steuern. Neben all dem hilft sie ungemein beim Stressmanagement.

Wie kann ich sie für mich Nutzen?


Meditation ist keine mystische Kraft, die man für sich nutzen kann, oder die man erweben muss, in dem man sein erstgeborenes Kind opfert - Meditation ist eine Fähigkeit, die jeder von uns besitzt und jeder wach rufen kann.  Im Folgendem möchte ich euch drei verschiedene Formen vorstellen, aus denen du für dich passendste Wählen kannst.

Vipassana

 

Die Achtsamkeitsmeditation dient im wesentlich dazu einfach alles auszublenden und im hier und jetzt zu leben. Sie ist wohl eine der besten um dein Stresslevel zu senken.

Wim Hof

 

Die Atemmediation nach Wim Hof ist ein sehr mächtiges Tool, dass nicht nur deine Aufmerksamkeit manipuliert sondern auch massiv in dein Nervensystem eingreift und deine Immunabwehr hochfährt.

ZEN

 

Ursprünglich entstanden aus dem Zen Buddhismus, meditiert man hier mit halb geöffneten Augen und am besten im vollen Lotus-Sitz. Insgesamt ist das ZEN eine sehr strenge Form der Meditation, die keinerlei Abweichungen duldet.

Wie wende ich Meditation im Alltag an?


Das Alltägliche bietet oft keinen Raum um sich zwischendurch mal 10 Minuten oder gar eine halbe Stunde auszuklinken und in Ruhe zu meditieren, deswegen ist es meist einfacher (und weitaus praktikabler) sich einen festen Platz in seiner täglichen Routine für die Meditation zu suchen.

Besonders einfach finde ich es, gleich morgens nach dem Aufstehen zu meditieren, da so zwischen dem Aufstehen und der Meditation nichts dawischen kommen kann. Andernfalls empfehle ich es abends kurz vorm Schlafen gehen zu machen, da hier normalerweise auch keine stressige Situation oder ein Termin dazwischen kommen kann. Außerdem wirkt Meditation sehr beruhigend und kann das Einschlafen um einiges erleichtern.


Ich würde außerdem Jedem raten mit geführten Meditationen anzufangen, um sich langsam an das Meditieren heranzutasten. Geführte Meditationen bieten den Vorteil, dass sie einen immer wieder auf den Boden holen, wenn die Gedanken abdriften und auch immer wieder neue Fokuspunkte setzen.

Ich persönlich habe mit Headspace angefangen zu meditieren. allerdings finde ich es im Nachhinein betrachtet etwas überwältigend für den Ottonormalverbraucher mit seinen hunderten verschiedenen Meditationen. 

Für Anfänger würde ich den Audible-Original Podcast "Impetus - einfach meditieren lernen" empfehlen, da hier häppchenweise Tag für Tag immer ein Stücken mehr meditiert wird und einem auch etwas über die Meditation an sich lernt und worauf man achten sollte.


Allgemein kann ich nur jeden raten sich einmal am Meditieren zu versuchen, weil es mir bei vielen Dingen geholfen hat und es unglaublich schwer ist, in unserer schnelllebigen Welt zur Ruhe zu kommen. Und durch Meditation können wir wieder lernen uns auf uns selbst zu konzentrieren und nicht permanent von allem um uns herum beeinsflusst zu werden.

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