Lockdown 2.0 - Was nun?

LOCKDOWN 2.0 - Was nun?

Ab dem 02.11.2020 wird in Deutschland erneut das öffentliche Leben auf Eis gelegt. Alle Sportstätten und Freizeitanlagen sowie Gastronomien bleiben für den gesamten Novemeber geschlossen.


In diesem kurzen Artikel soll es darum gehen, wie man mit der Situation umgehen kann und welche Möglichkeiten Du und Ich haben, um physisch sowie pychisch fit aus dem Lockdown 2.0 hervorzugehen. Wie halte ich mich fit? Wie gestalte ich meine Freizeit? Und wie schaffe ich es, dass mir die Decke nicht auf den Kopf fällt.

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Foto von cottonbro von Pexels

Wer will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.

-Willy Meurer-



1. Problem      Mein Verein trainiert nicht mehr; Mein Fitnessstudio hat zu. Das Wetter ist mies - Ich kann keinen Sport mehr machen.


So oder so ähnlich sehen die meisten die aktuelle Lage, aber wo ein Wille ist, findet man auch einen Weg. Anstatt dem Krafttraining im Fitnessstudio kann man immernoch Übungen zu Hause machen. Die sozialen Medien wurden von Home-Workouts ja gerade zu geflutet während des ersten Lockdowns. Sucht euch ein Programm raus, dass euch Spaß bereitet und bleibt in Bewegung - denn nichts ringt einen mehr zu Boden als zu Hause tatenlos rumzusitzen.

 

Und vor allem kann ich  jeden nur dazu ermutigen seine Outdoor-Sportaktivitäten beizubehalten, auch wenn es etwas kühler wird. Bewegung an der frischen Luft hebt nachhaltig die Laune an und vor allem da jetzt sowieso die Zeit für die Anfänge der klassischen Winterdepression sind sollte man aktiv dagegen arbeiten. Mit der richtigen Kleidung kann man selbst im tiefsten Winter  vor die Tür (den es in Deutschland dank Klimaerwärmung sowieso nicht mehr gibt.)




2. Problem      Ich darf meine Freunde nicht mehr treffen; Alle Gaststätten haben zu - Ich kann nichts mehr unternehmen.


Wir leben im digitalen Zeitalter und heutzutage kann man via Zoom, Skype oder was auch immer problemlos sich mit seinen Freunden und Bekannten digital treffen. Das mag zwar vielleicht nicht das gleiche sein, wie sie in echt zu treffen, aber immer noch 10x besser als sich alleine zu Hause zu verschanzen, bis man sich fühlt wie in Isolationshaft. Ich persönlich habe mich im Zeitraum von März bis Mai regelmäßig mit meinen Freunden zum Kartenspielen über Discord und Cockatrice getroffen. So pflegt man seine sozialen Beziehungen ohne dabei vor die Tür gehen zu müssen.

Desweiteren sind gute Hobbys nach wie vor Gold wert in Zeiten von Corona. Puzzlen, Basteln, Lesne und Zeichnen sind definitiv hoch im Kurs und allemal besser, als die xte Serie auf Netflix durchzugucken oder noch schlimmer: ständig im Fernsehen mit panischen Nachrichten über COVID-19 überhäuft zu werden. Es gibt so viele schöne Dinge, die man Zuhause machen kann, man muss sich nur für neue Möglichkeiten öffnen.



3. Problem      Ich hab' keinen Bock mehr auf Corona. Dieser Virus soll sich endlich verpissen.


COVID-19 hat unser Leben seit dem Frühjahr fest im Griff und beeinflusst unser Leben stark. Dennoch bringt es nichts sich darüber aufzuregen und sich darüber auf Facebook oder sonstwo Luft zu machen. Wir müssen es solange aushalten, wie es dauert.


Seit meiner Lektüre von The Art of Resilience von Ross Edgley versuche ich mich mehr und mehr in einer stoischen Denkweise zu üben. Edgley ist ein unglaublicher Sportler und seine stoische Denkweise hat ihm dabei geholfen Großbritannien zu umschwimmen. (Das Adjektiv stoisch bedeutet heute allgemein „gleichmütig“, „unerschütterlich“. Es beschreibt Menschen, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen, stets beherrscht und weitestgehend frei von emotionalen Schwankungen sind.)

Nach seiner Denkweise muss man versuchen alles was man aktiv kontrolliern kann zu kontrollieren (unsere Wahrnehmung, Verhalten etc.) und das Unkontrollierbare ( Lockdown, Corona, etc.) einfach akzeptieren sollen. Nur so kann man angesichts großer Herausforderungen einen kühlen Kopf behalten und mental stabil bleiben. Denn nichts frisst mehr Energie und macht einen verrückter als das ständige Aufregen über Dinge an denen man nicht direkt etwas ändern kann.

Foto: Luca Silberg - Moonrock Media

Ich hoffe ich konnte mit meinen Gedanken zum Lockdown 2.0 eine etwas andere Sichtweise auf die Dinge eröffnen. Ich schnappe mir jetzt meinen Neopren-Anzug und hüpfe in den See.


In diesem Sinne:

Bleibt bewegt und bleibt gesund... Euer Nils

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