Resilience

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Resilienz

 

Kampfgeist  •  Widerstandsfähigkeit  •  Durchhaltevermögen

 

Das ist es, was die mentale Kraft ausmacht. Doch leider mangelt es vielen an genau an diesen wichtigen Fähigkeite und sie schwimmen lieber mit dem Strom, weil das einfacher ist, als gegen die Flut anzukämpfen. Und genau so verlieren sie ihre Individualität und ihre eigen Meinung. Im Folgenden möchte ich erklären, was Resilienz eigentliche ist, und wie man sie sich an eignet und sie im Alltag und im Sport sinnvoll anwendet.

Resilienz ist ein synonym für mentales Durchhaltevermögen, welche es uns ermöglicht unangenehme Situationen zu ertragen und uns ein gewissen Durchsetzungsvermögen in langwierigen Diskussionen verleiht. Somit ist Resilienz nicht zu vernachlässigen, wenn es um beruflichen Erfolg geht.

Doch auch im Sport brauchen wir eine gewisse Resilienz um unser Training konsequent durchzuziehen und an Tag X unsere Leistung abzurufen, auch wenn es uns schwer fällt uns ans äußerste zu belasten. Denn vor allem in einem Wettkmapf kann es über Sieg oder Niederlage entscheiden, ob ich die mentale Stärke habe meine Leistung bis zum Ende aufrecht zu erhalten, oder ob ich einen Leistungsabfall in Kauf nehme, weil ich nicht genügend Resilienz besitze.

Doch wie baue ich Resilienz auf?


Resilienz ist keine Fähigkeit die man von heute auf morgen erlernt, sonder sich viel mehr über Monate und Jahre aneignen muss.  Es braucht Zeit seinen Verstand abzuhärten und ihn beizubringen länger durchzuhalten und stärker zu werden.

Es gibt keine allgemein gültige Formel, wie man Resilienz aufbaut, aber im folgenden möchte ich einige Methoden und Lösungswege aufzeigen, wie man  an ihr arbeiten kann.

Nummer 1 : Routinen


Wenn es um Mentale Stärke geht, dann sollte eines ganz oben stehen: Routinen. Denn alles was geordnet und regelmäßig abläuft kostet uns kaum bis wenig mentale Energie, weil wir es gewohnt sind. Wenn ich jeden morgen nach dem Aufstehen 10 Minuten meditiere, muss ich mich nicht dazu motivieren zu medititeren, weil es fest in meinen Tagesablauf integriert ist.

Genauso, wie wenn ich meine Mittagspause immer für eine kleine Trainingseinheit nutze: Ich muss mich nie dazu zwingen und nie mentale Energie darauf verwenden, weil ich gar nicht weiß, was ich mit meiner Mittagspause sonst mache.


Nummer 2: Die Komfortzone verlassen


Wenn wir uns unser gesamtes Leben lang in unserer Komfortzone aufhalten, dann wird es sich umso unangenehmer anfühlen, sollten wir doch einmal aus ihr herausgerissen werden. Wenn wir uns hingegen oft und regelmäßig unangenehmen Situationen aussetzen, so wird es umso erträglicher, wenn wir einmal ungewollt aus unserer Komfortzone herausgerissen werden.

Einfacher gesagt wir härten uns ab, gegen alles was da kommen mag. Sei es körperlich oder mental: Das alles ist Training unserer eigenen Resilienz und Widerstandsfähigkeit.


Nummer 3: 40%-Regel #canthurtme


Dieser Tipp ist etwas spezieller. Er stammt von dem US-Navy Seal David Goggins, der unter anderem durch sein Buch "Can't hurt me" berühmt wurde, in dem es hauptsächlich um mentale Stärke geht.

Er beschreibt eine Regel mit der wir in der Lage sind unsere natürlichen Grenzen zu überwinden. In dem wir nämlich feststellen, dass wir erst bei 40% unserer Leistungsfähigkeit angekommen sind, wenn wir eigentlich denken, dass wir am Anschlag sind.

Denn wenn wir in Wahrheit nur bei 40% sind, dann haben wir noch 60% ungenutztes Potential - und 60% ist sehr viel Energie, die noch in uns schlummert.

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